Willkommen in der logopädischen Praxis
Claudia Strube in Karlsruhe

Sprechen ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Als Logopädin diagnostiziere und therapiere ich Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern und Erwachsenen und helfe damit Ihnen oder Ihrem Kind, Gedanken, Wünsche und Gefühle klar und verständlich zu artikulieren und sich in der Welt Gehör zu verschaffen.

Meine Therapie berücksichtigt die Interessen Ihres Kindes, seine individuellen Begabungen und Schwierigkeiten ganzheitlich, die Behandlung wird Ihrem Kind entsprechend ausgerichtet. Ich arbeite dazu eng mit den Praxis- und Klinikärztinnen und -ärzten, den Physio- und Ergotherapeuten sowie den Erzieherinnen, Erziehern und Heilpädagoginnen in Kindergärten und Kindertagesstätten zusammen, um die optimale Versorgung Ihres Kindes zu gewährleisten.

Weniger ist mehr: Meine langjährige Erfahrung in der logopädischen Behandlung von Kindern hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, die Therapiesitzungen mit angrenzenden Therapiebereichen abzusprechen, um zum Beispiel durch  Intervallbehandlungen eine Überforderung Ihres Kindes zu vermeiden.

Claudia Strube

staatlich geprüfte Logopädin,
Freie Dozentin an der SRH-Fachschule
für Logopädie Heidelberg,
Freie Dozentin an der Schule für Logopädie
des Universitätsklinikums Heidelberg

Fort-und Weiterbildungen

Fort-und Weiterbildungen u.a.:
 
Orofaziale Regulationstherapie und
neuromotorische Entwicklungstherapie (Das Castillo Morales Konzept)
Manuelle Faszilitation
Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachförderung
Konzept nach Barbara Zollinger
Late-Talker – Konzept
Neurofunktionelle Reorganisation (Padovan und Annunciato)

Meine Therapieschwerpunkte

Sprachentwicklungsverzögerungen und Sprachentwicklungsstörungen
Sprachentwicklungsbehinderungen (Patienten mit Morbus Down Syndrom, Patienten mit geistiger Behinderung)                                             
Late-Talker
Dysgrammatismus (Kindersprache)

Artikulationsstörungen
Rhinophonien (Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten)
Myofunktionelle Störungen
Dysarthrien (Patienten mit Cerebralparesen, Patienten mit Morbus Parkinson)
Elternberatungen und -choachings

 

Sprachentwicklungsstörungen

Wir sprechen von einer Sprachentwicklungsstörung, wenn Kinder nicht in der Lage sind, Ihre Muttersprache in normalem Umfang zu erlernen. In diesen Fällen handelt es sich um eine zeitliche und/oder inhaltliche Abweichung von der normalen Sprachentwicklung eines Kindes.

Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Sprachentwicklungsverzögerung und Sprachentwicklungsstörung. Bei der Sprachentwicklungsverzögerung beträgt die zeitliche Verzögerung der sprachlichen Entwicklung weniger als ein halbes Jahr im Vergleich zu Kindern mit normalen Spracherwerb. Bei der Sprachentwicklungsstörung beträgt die zeitliche Verzögerung der sprachlichen Entwicklung mehr als ein halbes Jahr im Vergleich zu Kindern mit normalen Spracherwerb. Ursächlich dafür können eine Hörstörung, mentale Retardierung, schwerwiegende sozial-emotionale Probleme oder ein auffälliger neurologischer Befund sein. Bei einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung handelt es sich um eine Sprachentwicklungsstörung ohne die vorgenannten Ursachen. Das betroffene Kind verfügt über intakte Sprech- und Hörorgane und normale Intelligenz. Das heißt die Störung betrifft allein die Sprache und das Sprechen, alle nicht-sprachlichen Kompetenzen des Kindes liegen im Normbereich. Eine Spracherwerbsbehinderung hat immer eine organische Ursache, wie beispielsweise eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Für alle genannten Störungen oder Behinderungen biete ich geeignete Therapien an.

Dysgrammatismus


Grammatikalische Störungen sind oft Teil einer Sprachentwicklungsstörung. Sie zeichnen sich durch nicht altersgemäße Schwierigkeiten mit der Grammatik aus. Beispiele sind die falsche Verbstellung im Hauptsatz (bei Kindern mit einer Spracherwerbstörung kommt es häufig zu einer Verbendstellung wie „Ich Milch trinken“ auch noch nach dem 3. Geburtstag), die Subjekt-Verb-Kongruenz (dem Kind fehlt das Verständnis dafür, dass das Subjekt das Verb kontrolliert, zum Beispiel sagt das Kind statt „Du läufst“ „Du laufe“), eine falsche Kasusmarkierung (statt „Ich gehe gerne zur Oma“ sagt das Kind „Ich gerne zur Oma gehen“), eine falsche Genusmarkierung (statt "die Sonne" sagt das Kind "der Sonne"), eine falsche Mehrzahlmarkierung etc.

Artikulationsstörungen

Eine Artikulationsstörung ist eine Aussprachestörung. Dabei kann entweder nur ein einzelner Laut oder Lautverbindung (partielle Dyslalie) oder mehre Laute oder Lautverbindungen (multiple Dyslalie) betroffen sein. Die betroffenen Laute werden entweder falsch gebildet, ausgelassen oder durch andere Laute ersetzt. Bis zu einem bestimmten Alter sind Aussprachefehler normal. So wird bis zu einem Alter von zweieinhalb Jahren zum Beispiel der Laut "R" häufig durch ein "H" ersetzt. Das Kind sagt dann zu einem Rad „Had“. Zu den schwierigsten Lauten gehören die Laute "S" und "SCH". Zum Zeitpunkt der Einschulung des Kindes sollte keine Artikulationsstörung mehr vorliegen. Bei einer reinen Artikulationsstörung ist nur das Sprechen beeinträchtigt, nicht jedoch das Sprachsystem als solches in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Satzbau.

Rhinophonie

Bei der Rhinophonie werden Formen des offenen Näselns (Hypernasalität) vom geschlossenen Näseln (Hyponasalität) unterschieden. Bei der Hypernasalität kommt es zu einer vermehrten Beteiligung der nasalen Resonanzräume (typisch bei Gaumenspalten), bei Hyponasalität zu einer verminderten Beteiligung (typisch beim Schnupfen). Ein gemischtes Näseln (durch Kombination von Veluminsuffizienzen und Verlegung des Nasenraumes) ist eher selten.

Bei organischen Ursachen ist das Gaumensegel (Velum) durch Fehlbildungen beeinträchtigt (Spaltbildungen wie Velumspalte, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte), Lähmungen, Verletzungen, Tumore, aber auch Veränderungen im Nasenraum selbst wie Septumdeviation, Nasenmuschelhyperplasie, Fehlbildungen).
Bei funktionellen Ursachen ist die organische Funktion des Systems selbst in Ordnung und das Näseln wird durch eine bewusst oder unbewusst angewendete Fehlfunktion ausgelöst. Neben psychischen Ursachen zählen Schonhaltungen nach einer Operation dazu (oft nach einer Tonsillektomie oder Adenotomie).

Interdisziplinärer Arbeitskreis Lippen-Kiefer-Gaumenspalten/Kraniofaziale Anomalien

Selbsthilfevereinigung für Lippen-Gaumen-Fehlbildungen e.V. Wolfgang Rosenthal Gesellschaft

Myofunktionelle Störungen

Myofunktionelle Störungen sind Symptomkomplexe, die bei verschiedenen Erkrankungen vorkommen.
Die orofaciale Muskulatur befindet sich in einem Ungleichgewicht, was zu einer Dysfunktion der orofacialen Muskeln führen kann. Bei einer Myofunktionellen Störung ist der Tonus der extra- und intraoralen Muskulatur gestört und dadurch kommt es zu einem falschen Schluckmuster und zu Artikulationsstörungen.

Die Symptome Myofunktioneller Störungen: Artikulationsstörung, Mundatmung, interdentale Zungenlage, anteriores oder laterales Zungenpressen sowie grimassierende Aktivität der Gesichtsmuskulatur beim Schlucken, Salivation („Sabbern“) und dadurch verursachter perioraler Ausschlag, intensive Lutschgewohnheiten, Bruximus (Zähneknirschen), Schmerzen im Kiefergelenk, kurze, weiche Oberlippe bei hyperplastisch vorgewölbter Unterlippe mit stark ausgeprägtem M. mentalis, hypoaktive Kaumuskulatur und Okklusionsstörung.

Dysarthrie

Dysarthrie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Sprechens, die durch erworbene Schädigungen des Gehirns oder der peripheren Gesichtsnerven verursacht werden. Es können dabei sowohl die Steuerung als auch die Ausführung der Sprechbewegungen eingeschränkt sein. Dadurch kann die Artikulation von Lauten verformt bis unverständlich verwaschen klingen. Bei der schwersten Störungsform, der Anarthrie, kann eine völlige Sprechunfähigkeit bestehen. Bei der Dysarthrie sind die am Sprechvorgang beteiligten Muskeln und Organe als solche intakt, ebenso wie das sprachliche Wissen. Gestört ist die motorische Innervation der Sprechmuskulatur. Die dabei betroffenen Funktionen sind die der Artikulationsorgane (Lippen, Zunge, Kiefer, Gaumensegel), die Atmung und der Kehlkopf.

Ursachen für eine dysarthrische Störung liegen in verschiedenen neurologischen Erkrankungen, wie z. B. dem Parkinson-Syndrom, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, spinocerebelläre Ataxie oder Chorea major (Huntington) bzw. Chorea minor (Sydenham) und Multiple Sklerose. Unter dem Ausdruck infantile Zerebralparese oder Cerebralparese (von lat. cerebrum „Gehirn“ und griech. parese „Lähmung“) im engeren Sinn, etwas allgemeiner auch cerebrale Bewegungsstörung genannt, versteht man Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Die dadurch hervorgerufene Behinderung ist charakterisiert durch Störungen des Nervensystems und der Muskulatur im Bereich der willkürlichen Motorik.

Meine Leistungen

 

 

  • Erstgespräche, Anamneseerhebung
  • Diagnostik / logopädische Befunderhebung und Beratung
  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Hausbesuche nach ärztlicher Verordnung
  • Präventive Beratung
  • Elterncoaching/-beratung und Anleitung

Impressionen

Impressionen aus meinem Praxisalltag

Logopädische Praxis Claudia Strube

Lange Str. 4
76199 Karlsruhe
Telefon 0721 881173
Fax 0721 892452
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